Julia Meinel

Duale Studentin Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Prozessmanagement, Standort Ulm

Interdisziplinär ist gar nicht schwer: B. Eng. Wirtschaftsingenieurwesen - Prozessmanagement

Julia Meinel hat sich nach dem Abitur für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit Vertiefung Prozessmanagement entschieden und findet insbesondere die ganzheitliche Betrachtungsweise aktueller Herausforderungen in Produktion und Fertigung spannend.

Warum hast du dich für diesen Studiengang entschieden?

Besonders die Möglichkeit, sowohl die wirtschaftlichen als auch die technischen Aspekte kennenzulernen, hat mich bewogen, diesen Studiengang zu wählen. Dadurch ist man nach dem Studium breiter aufgestellt und sehr vielseitig einsetzbar. Da ich gerne auch mal mit anpacke und mich vor allem für Technik interessiere, war für mich klar, dass ich ein duales Studium in diesem Bereich machen möchte. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis finde ich optimal, um auf den Berufsalltag vorbereitet zu sein.

Was ist das Besondere an deinem Studiengang?

Eine Produktionsstätte mit hohen Qualitätsstandards ist das A und O eines Unternehmens – insbesondere deshalb, um sich dauerhaft gegen die Konkurrenz aus Fernost durchsetzen zu können. Antworten auf die Frage, wie genau man das erreichen kann, liefert mein Studium. Außerdem kann ich Zusatzqualifikationen wie den REFA-Grundschein oder den DGQ-Qualitätsauditor erwerben – und bin dadurch bestens auf die Probleme und Fragen innerhalb moderner Produktions- bzw. Fertigungsstätten vorbereitet. Der Studiengang gibt mir durch seine Interdisziplinarität die Möglichkeit, spezifische Fragen nicht nur aus betriebswirtschaftlicher oder technischer Sicht, sondern auch aus Sicht der Arbeitswissenschaft zu betrachten.

Im Rahmen eines Austauschs besuchten wir zusammen mit einer Studentengruppe unserer mexikanischen Partneruni, der Universidad de León, ein Seminar zum Thema Automatisierung. Der „krönende Abschluss“ war ein Besuch beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart, wo wir einen Einblick in die Zukunft der Produktionsplanung und Steuerung bekommen konnten. Im März des Folgejahres flogen wir dann nach Mexiko und konnten den mexikanischen Studentenalltag kennenlernen.

Was hat dir bisher in deinem Studium am besten gefallen?

Besonders gut gefällt mir, dass man in den Abteilungen immer willkommen ist und von Anfang an eigene Projekte bekommt, an denen man arbeiten kann. Die Ausbildung bzw. das Studium hat bei der Husqvarna Group einen sehr hohen Stellenwert – und das merkt man nicht nur an der intensiven Betreuung, sondern auch daran, dass man sich nach einer anstrengenden Theoriephase an der Dualen Hochschule auch richtig auf das praktische Arbeiten freut!

Klasse finde ich zudem, dass mein Unternehmen mir die Chance gegeben hat, an einem Standort im Ausland zu arbeiten: Für eine Praxisphase war ich in Schweden und konnte dort die Mentalität und die Arbeitsweise der schwedischen Kollegen kennenlernen. Während meines Studiums hatte ich zusätzlich die Gelegenheit, ein Semester an einer Partneruni der DHBW in China, der Lingnan University in Hong Kong, zu absolvieren und eine völlig andere Kultur und Vorgehensweise zu erleben.

In welchen Projekten hast du bereits mitgearbeitet?

Je nach Abteilung waren die Projekte ganz unterschiedlich: Im Qualitätsmanagement habe ich mich beispielsweise mit der Einführung einer neuen Versuchsplanungsmethode – Design of Experiments, kurz DoE – beschäftigt und in diesem Zusammenhang Versuche statistisch ausgewertet. In der Vorentwicklung konnte ich Projekte anhand des PCP (Product Creation Process) der Husqvarna Group verwirklichen und so wichtige Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Hierbei ging es nicht nur um die technische Realisierung – ich musste außerdem die Inhalte für Präsentationen und Meetings mit den jeweiligen Fachabteilungen detailliert aufbereiten.

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